Dienstag, 8. Mai 2012

manchmal.

manchmal trifft einem das leben genau so, wie man es nie zu träumen wagt. nie denken mag. und wenn es in der nähe passiert, dann habe ich den hang zum ignorieren. weil: sonst würde man daran zerbrechen. und das nur als aussenstehende. wie es wohl ist, wenn man selbst betroffen ist? ich will es mir nicht vorstellen müssen. in solchen momenten sind meine gedanken bei denen, die zurück bleiben und nie und nimmer auf eine solche situation vorbereitet sind. es ist unfassbar und unheimlich traurig. liebste irgendeinisch, meine gedanken sind bei dir.

und hätten wir ihn doch nur auch zur tupperwareparty eingeladen.

Freitag, 4. Mai 2012

1. mai - tag der arbeit.

der erste mai fand in diesem jahr bei seenia endlich wieder traditionsgemäss statt. umzug, kundgebung und ab auf's kaserneareal. dass der umzug nun beim bürkliplatz endet und die kundgebung nicht auf dem helvetiaplatz statt findet, das finde ich natürlich alles andere als toll - doch es war trotzdem ein gelungener tag. schliesslich war da auch noch eine premiere: mein neffe! sein erster 1. mai mit rotem käppli und ballon der roten falken. jawohl. traditionsgemäss war das ein richtig toller tag der arbeit.

kopfschütteln löst bei mir hingegen noch immer die berichterstattung und die mediengeilheit vieler menschen aus, die wohl absolut keine ahnung haben, was der tag der arbeit eigentlich für einen sinn und ursprung hat. 3 kantone sind es inzwischen noch, die diesen tag noch immer als gesetzlichen feiertag sehen. war das nicht gesamtschweizterisch ein feiertag? traurig, aber wahr. noch trauriger sind familien, die am helvetiaplatz rumstehen, in der hoffnung, das bald 'was' passiert. und noch trauriger sind die medien, die darüber berichten.

weil: was an der kundgebung am bürkliplatz erzählt wurde, DAS war interessant, und DAS ist wichtig. und dieses meer von kindern im kaserne-areal. die konzerte. das friedliche zusammensein.

ob meine kinder den ersten mai überhaupt noch kennen lernen? oder ob dieser gesetzliche feiertag bis dahin nur noch geschichte ist?

Mittwoch, 18. April 2012

manchester.

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manchester ist liebe pur. seit über 10 jahren. schuld daran ist eine liebe freundin von mir. sie ist england fanatisch (gewesen). sie zog mich mit und es gab jahre, da sind wir mindestens 1x pro jahr gemeinsam nach england geflogen. nicht das sie etwas mit fussball am hut hätte, aber bei mir ist schon 1998 die liebe zum englischen fussball ausgebrochen. damals war beckham noch ein noname player, aber ich, ich fand ihn schon vor poshspice umwerfend. egal. die liebe ist geblieben, die besuche in england sind rarer und doch immer wieder wunderbarst. so wie auch am vergangenen wochenende. der premierleague spielplan liess es zu, dass manchester united gegen aston villa spielte und sich meine membershipkarte endlich brauchbar zeigte. ich kriegte tickets für meinen kleinen (ebenfalls manutd angefressenen) bruder und mich und so zog es uns für 2 nächte ins sonnige und windige manchester.

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wir wurden nicht entäuscht. nun gut, die plätze im stadion wären wohl in jeglicher anderen sitzreihe und in jeglichem anderen sektor besser gewesen; aber das spiel bot (einseitige) klasse, die stimmung war top, das wetter liess sich nicht lumpen und auch zum shoppen ist manchester 1A.

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eine reise, die sich auf jedenfall gänzlich gelohnt hat. immer, und immer wieder gerne zurück nach manchester.

Mittwoch, 11. April 2012

#hach

so ein paar freie tage eignen sich perfekt für einen gotti-besuch in Z. kurz und bündig hin, knuddeln, schauen, spielen, streiten, schlafen, essen, föppeln und einfach nur viiiiiiiiel viel schauen. so einem kleinen 10 monate alten herzigen piratenmonster kann man nämlich stundenlang zu schauen. weil, er ist soooooo aktiv. er krabbelt, er steht, er schlürft mit schachteln durch das wohnzimmer, er singt, er blabbert, er sabbert, er fällt hin, er strahlt um die wette und er geniesst. essen tut er natürlich auch, stundenlang. am liebsten in gesellschaft seiner liebsten. sowieso: er ist gesellig. einfach dabei sein ist das grösste. und wenn dann noch jemand auf dem stuhl sitzt und man sich daran aufziehen kann; perfekt.

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das ist übrigens nur eines von tausenden fotos. was sind eigentlich genau fotos? es ist ein bruchteil von dem, was da genau ist. aber diesen bruchteil teile ich jetzt mit euch.

Dienstag, 27. März 2012

früüüühlingscht.

der frühling ist da. aber so richtig. die sonne scheint, es wird wärmer, die kleidung kürzer. herrlich. das velo wird wieder gebraucht, menschen auf der strasse, gartensitzplätze füllen sich. auf meinem balkon fängt es wieder an zu grünen, ich habe lust neues zu pflanzen, den balkon neu zu gestalten. raus gehen. spazieren. velo fahren. sonnenbrille auf und los geht's.

und was mach ich? ich löse ein 3monatsabo im fitnesszentrum. ich gehe ins instruktionstraining für die kraftgeräte und verliebe mich über beide ohren in den wunderhübschen instruktor. und jetzt? 3x die woche gewichte stemmen. ich will ja den rücken und meine beine stabilisieren/stärken. man merkt das ja so n bisschen im alter, wenn man jahrelang sport treibt und nie dehnt und nie muskeln aufbaut. nun denn, ich will ja. ich gebe mir mühe. 2-3x die woche für 3 monate (vorerst!) - sollte machbar sein, nicht? zumal ich ja in diesem sommer endlich in meiner traumfigur am letten oder am werdinseli auf und ab stolzieren will. da muss was dafür gemacht werden, nur zumba und unihockeytraining bringen da auf die dauer nichts. sowieso bei meinem geliebten essverhalten.

dieser frühling birgt aber auch anderes. entscheidungen im fussball. fussball. welch unerotische sache. und wirklich entscheidungsfreudig für mich ist ja sowieso nur die premier league. in der schweiz dümpelt mein herzensverein ja irgendwo im niemandsland rum. euroligaplatz. ende saison vor luzern. wetten, die ich wohl verlieren werde. nun denn, egal. wenigstens manchester united könnte ja den titel holen. IMMERHIN den eigenen englischen titel. an der em werde ich sowieso auch nicht viel zu lachen haben. (auch in anbetracht dessen, dass mein arbeitskumpel spanien fan ist. spanien! wie kann man nur). egal. ich bleibe dem fcz und england treu. egal, wie das ganze weiter geht. (nur lieber f.b., bitte nicht den mladen kaufen. und auch nicht fringer, koller oder sonst so ein hasenfuss. danke).

vielleicht reicht es ja sogar noch für eine reise nach manchester an ein wirklich wichtiges, entscheidenes spiel im kampf um den titel. hach. das wär's.

erste geschenke heisst es auch schon zu kaufen. weil: mein gottibub wird ja bald jährig. JÄHRIG. unglaublich. er war doch erst grad noch ein kleines häufchen liebe. und jetzt? jetzt läuft er schon am sofa entlang. und mein neffe erst. der hat ja zähne in seinem maul, unglaublich sowas für seine zarten 9 monate. auch er wird bald jährig. wir ALLE werden älter. nicht wahr? darum geniesst sie. diese schöne frühlingszeit. und tut wonach euch ist und was euch spass macht. denkt einfach daran: tut das verdammte licht ans velo. grüsst mir auch fremde menschen auf der strasse. liebt euch. bucht ferien. treibt sport. und vor allem: kommuniziert.

Montag, 12. März 2012

zu blöd für mehr ferien. by rage.

mein sohn (6) wurde gestern in die hohe schule der demokratie eingeführt. wie immer, wenn etwas kommt, das er nicht kennt, war er höchst skeptisch (ein echter schweizer halt!) gegenüber dem gang zur urne. (wobei er den schon öfters gemacht hat, es wurde ihm nur nicht als solches deklariert.) wir haben ihm dann erklärt, dass es so sein muss, weil, man könne mitbestimmen, das dürften nicht alle, und es gehe darum, dass der vater mehr ferien bekomme und ergo mehr zuhause wäre.

als wir im abstimmungsbüro ankamen, war darum auch seine erste frage an die frau an der urne: «wieviele leute haben schon für mehr ferien gestimmt?» das sorgte für lacher, er musste allerdings auf den nachmittag vertröstet werden. erst müsse man die stimmen alle zählen. es wussten nun alle anwesenden, wie das stimmverhalten der eltern aussah; auch der nachbar, der nach uns kam und garantiert das gegenteil gestimmt hatte :-))

ich bleibe noch kurz bei meinem sohn: als wir von unserem sonntagsausflug nach hause fuhren, wollten die kinder das hörspiel von wilhelm tell hören. und ich kam nicht umhin, einige parallelen zur situation von heute zu ziehen. wir schweizer lassen uns noch immer knechten. es sind mittlerweile keine katholischen österreicher mehr, die uns den takt vorgeben, es reicht, wenn der eigene arbeitsplatz zur diskussion steht. «was nützen mehr ferien, wenn dein job baden geht», war der slogan der gegner, und ganz ehrlich: das ist daneben. eben, wir lassen uns knechten. ich bin ganz sicher, dass die wirtschaft mehr ferien verkraftet hätte. «weisst du», sagte mir jemand in einer diskussion, «wer jemals zurück auf vier wochen wechseln musste, der merkt, dass das zuwenig sind. den rest hole ich mir halt mit blau machen.» ja, soweit sind wir. wir lassen uns überstunden aufbrummen und mucken nicht auf, weil eben, es steht ja das urheiligste gut zur debatte: der arbeitsplatz.

ganz ehrlich, ich glaube nicht an diese theorie. natürlich kann ein kleinbetrieb sechs wochen mehr ferien nicht so einfach wegstecken, aber was ist mit denen, die dauernd überstunden machen? und zwar ohne vergütung? deren konten man ins nächste jahr mitnehmen muss? das kommt auch auf die erfolgsrechnung! es ist zwar nicht als feriensaldo deklariert, aber so ist es. eben. wir lassen uns knechten, hauptsache, man behält seinen job. ich bin sicher, es hätten ihn auch ganz viele behalten, wenn die sechs wochen zum obligatorium geworden wären. ich selbst habe nur im kv nur vier wochen gehabt, danach waren es fünf und noch später sechs.

ich frage mich wirklich: was geht in uns vor, dass wir nicht egoistisch sind und auch mal sagen: doch, das hab ich verdient? jeder hat das verdient. jeder einzelne von uns. wir haben es auch verdient, dass die managerlöhne so versteuert werden, dass wir von den einnahmen profitieren. wir haben überhaupt einen teil dieses geldes verdient, das in den obersten chargen verdient wird. das hat direkt nix mit mehr ferien zu tun, aber all diese abstimmungen, die abgelehnt werden, zeigen eines auf: wir haben kein selbstbewusstsein. wir heulen mit, wenn es heisst, dass eine bank nur 3 statt 5 milliarden gewinn gemacht hat, weil: wirtschaftskrise! ja sicher! konnte jemals eine oder einer von uns auch nur von einem bruchteil dieser milliarden profitieren? nein. und, noch viel schlimmer: wir wehren uns nicht. einmal mehr.

wir haben eine demokratie, aber wir nutzen sie nicht. wir lassen uns am gängelband führen und sind glücklich dabei. und wie erkläre ich meinem sohn, dass sein vater nicht mehr ferien haben darf? vielleicht hätte ich die tränen, die er deswegen vergoss, fotografieren sollen. für die nächste kampagne. das kindchenschema hätte vielleicht mehr gezogen. slogan: «papi, bleib zu hause. ich brauch dich!»

©fraurage

Montag, 27. Februar 2012

sie war auch da!

freitag pünktlich um 16.00 uhr mache ich feierabend. früher als normal. aber was ist schon normal. vor meinem büro wartet meine liebe internetfreundin aus dem osten. extra für mich ist sie länger in zürich geblieben. wir umarmen uns. ich freue mich. ein paar stunden einfach nur sie und ich. das tut gut. das ist gut.

erstmals aber gehts in meinen lieblingsladen im kreis 3 an der zurlindenstrasse. tania, die sympatische ladenbesitzerin, erwartet mich schon. zu lange haben wir uns nicht mehr gesehen. zu lange habe ich ihre neusten errungenschaften nicht gesehen. sie weiss auch sofort was sie mir zeigen muss. ich kann es nicht erklären, aber ich glaube, ich habe es noch nie geschafft, ohne etwas zu kaufen aus ihrem laden zu gehen. meine neuste beute:

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mit dem armband habe ich übrigens seit mehreren monaten schon geflirtet. und da ich es nicht zu weihnachten geschenkt gekriegt habe, musste ich es mir nun selber kaufen. ich liebe es.

die frau lavendel hingegen fand zwar ein sehr spannendes (unverkäufliches) buch, lief dann aber trotzdem ohne was gekauft zu haben aus dem laden raus. (hätte ich also nicht gedacht!)

nach kleiner shoppingrunde gings zur grossen tratsch- und quasselrunde weiter und zwar hier hin:

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es war wie immer super schön und braucht keine weiteren worte. merci dir.

er war da!

samstag war gottitag in zürich.

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der kleine pirat kam samt schwester und bruder (und natürlich der lieben mama!) nach zürich. geplant war eine übergabe am HB, frau rage würde mit den grossen zwei weiter reisen und den kleinen kerl am späteren nachmittag wieder in zürich abholen. natürlich kam alles irgendwie anders und so blieb nicht nur der kleine bei mir, auch das häxli wollte in zürich bleiben. kein wunder, oder?

es gab also erstmal bespassung indoor mit mittagessen, gefolgt von einem spaziergang inkl. bewunderung der enten und schwäne am zürichsee und zum abschluss der herrliche grosse spielplatz am zürichhorn.

das häxli durfte auch noch die lieben mädchen einer guten freundin von mir kennenlernen. die verstanden sich so gut, dass auf der heimfahrt im tram ein richtiges quitschkonzert statt fand. es war herrlich, vor allem: sie waren kaum zu stoppen. nun ja, ich weiss nun, wie es sich anfühlt, mit 2 kinderwagen und 2 schreienden mädels das limmatquai entlang zu fahren.

schön war's!

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geschmack gesucht.

seit samstagabend ist er mir irgendwie abhanden gekommen. alles ist fade und schmeckt nach nix. könnte dann so langsam wieder antraben hier. «das isch ja gruusig»

Dienstag, 21. Februar 2012

seelenbalsam.

winterferien mit traumwetter und traumschnee.

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Dienstag, 7. Februar 2012

hier so in zahlen.

* nach 6 monaten das erste mal den nachbarn gesehen. die nachbarin traf ich bereits schon nach knapp 3 monaten mal. sonntags um 23.00 uhr weil sie doch bitte die musik runterschrauben sollte. er ist mir da schon n stückweit sympatischer.

* noch 4 tage bis skiferien. die letzten sind länger her als dieser blog alt ist. zumindest so ne ganze woche. sieben tage am stück. das erste mal übrigens im fremdsprachigen wallis. das buchen der ferienwohnung war indes ärger pur. ich hoffe das haus selber wird freude pur.

* schon über 4 wochen im neuen job. neues team. neuer chef. neue aufgaben. alte firma. man will nichts verschreien, aber der wechsel kam just in time.

* noch 2 meisterschaftssonntage und die zweite saison im neuen verein ist passé. und noch immer bin ich überzeugt, es war die beste entscheidung ever. die vereinsführung liebt uns. wir passen perfekt. ergänzung pur. (und wer hat's erfunden?)

* erstes spiel der rückrunde ist ebenfalls passé. und ich bin positiv gestimmt von dieser truppe. der europaligaplatz liegt drin (und heute wurden nun definitiv die ersten wetten dafür abgeschlossen). luzern lassen wir hinter uns. ach ja und übrigens: die fans boykotierten den gästesektor sowie den extrazug aus gründen. und: es blieb friedlich. angenehm. saukalt. toll. der fussball hat mich wieder. tararaaaaa. schauen wir was diese rückrunde alles noch für überraschungen auf lager hat.

* mein jahr hat endlich wieder 5 wochen ferien. wie geil. wie toll.

und alles weitere ist noch nicht spruchfreif.

bis dann.

Montag, 30. Januar 2012

premiere.

das war sie. die premiere. 26h alleine mit einem 8monate alten baby und der 3.5 jährigen schwester. soweit sind wir also schon. man vertraut mir kinder über nacht an. und ich gebe zu, ich musste zweimal nachdenken und überlegen ob ich das tun soll. ob das geht. ob ich dem gewachsen bin.

und ja, ich bin es. auch wenn es brutalomente anstrengend war. ich werde es wieder tun. herzallerliebst diese zwei. steigerungsfähig ist es allemal, wir wollen ja nicht perfekt klingen... und jetzt noch ein paar tolle schmankerl zum teilen:


dem häxli brachte ich 'chnätt' mit. und kneten kann man stundenlang. und immer wieder. unglaublich wie oft das häxli zurück an den tisch sass und kuchen, pizza, schnäggli oder brote formte. und der kleine verschnupfte pirat? der war zufrieden im quadrat, als er auf augenhöhe mit uns in seinem triptrap sitzen durfte, ewig vor- und zurück wippte und seinen löffel in den mund steckte. weniger ist mehr!

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beim spaziergang war eigentlich das häxli für die route zuständig. hiess aber, dass wir das ein oder andere mal in einer sackgasse landeten und wieder zurück mussten. hatte auch sein gutes; so fanden wir zufälligerweise ein pferd und 3 ponys, was das häxli-herz natürlich sehr sehr sehr freute. dass da nebenan zwei (hässliche) hunde lauthals bellten, störte weder das häxli noch den schlafenden kleinen pirat. nur mir war das irgendwie nicht so geheuer. egal, wir verbrachten ewig zeit um diesem wiehernden ross gesellschaft zu leisten. irgendwann fanden wir dann auch noch den richtigen weg zurück in die warme stube.

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am abend, als alle kinder schliefen, der zopf im ofen und ich nudelfertig auf dem sofa lag, liess es mein gewissen nicht zu, die spielwiese unaufgeräumt zu lassen. so fegte ich noch kurz durchs wohnzimmer. das sah dann ungefähr so aus, halbwegs aufgeräumt:

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'was man halt so macht mit kindern an einem sonntag' twitterte ich fröhlich durchs land. genau. raus auf den spielplatz bei eisigen temparaturen. sah nicht mal ganz so übel aus, oder? eigentlich noch schön in diesem bündnerland.

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sonntag, am späten nachmittag verliess ich die liebsten wieder und fuhr (mehr oder weniger) gemütlich heimwärts ins schöne zürich. kinderfrei wurde es zwar erst, als ich hinter mir in meiner wohnung die türe schloss. kurz nach 18.00 uhr lag ich auf dem sofa und gegen neun träumte ich alleine im bett weg. schön wars. anstrengend. erfahrungswerte fürs leben gesammelt. doch heute und morgen müssen es also noch keine eigene sein. aus gründen.

und würde ich nicht halbwegs gezwungen, heute hier was zu schreiben, ich wäre bereits schon lange wieder in der heia. gute nacht. gäääääähhnn. adieu merci.

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